Capstone Courses - applied research & project management

Das IPZ bietet ein innovatives Lehrformat exklusiv für fortgeschrittene Masterstudierende an: Ein Capstone Course qualifiziert Sie direkt für angewandte Forschung und Projektmanagement. Er ist der Brückenschlag zur beruflichen Praxis nach dem Studium.

Sie arbeiten selbständig in einer Kleingruppe von 4 bis 5 ausgewählten Studierenden an einem konkreten Projekt eines Auftraggebers aus der Wirtschaft oder der öffentlichen Hand. Sie werden dabei fachlich von einem unserer Professoren unterstützt, sind aber für Ihr Projekt eigenverantwortlich zuständig.

Das ist die Chance, sich für zukünftige Arbeitgeber sichtbar herausragend zu qualifizieren und entsprechende Beziehungen in die Arbeitswelt zu knüpfen.

Capstone Courses werden zukünftig jedes Semester zu verschiedensten Themen angeboten.

Die Teilnahme an einem Capstone Course ersetzt zwei MA-Seminare (12 ECTS), je nach Thema kann ein Studienschwerpunkt ausgewiesen werden.

Wir legen Ihnen die Capstone Courses sehr ans Herz und freuen uns auf Ihre Bewerbungen, allfällige Anregungen oder Kommentare zu unserem neuen Kursformat.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Programmkoordinator, Dr. Hanno Degner, unter studhelp@ipz.uzh.ch.

Capstone: Algorithmen im schweizerischen politischen Diskurs

Dauer: 1. September 2021 bis 30. April 2022

Leitung: Prof. Dr. Fabrizio Gilardi, Dr. Jonathan Klüser

Auftraggeber: AlgorithmWatch Schweiz

Anrechenbarkeit: Je 1 MA Seminare (6 ECTS) im HS 2021 und FS 2022.

Projektbeschreibung:

Zunehmend setzen öffentliche und private Organisationen Systeme zum automatisierten Entscheiden (Algorithmen) ein, um ihre Entscheidungsprozesse datenbasiert zu unterstützen. Algorithmische Entscheidungsfindungen setzen auf automatisierte Verfahren, welche zuerst Daten analysieren und auf der Basis eines menschengemachten Deutungsmodells interpretieren, um anschliessend automatisch zu handeln, indem die Handlung mittels eines menschengemachten Entscheidungsmodells aus dieser Interpretation abgeleitet wird. Ein Beispiel hierfür ist die automatisierte Gesichtserkennung, wie sie an verschiedenen Orten wie Schulen, Stadien und Flughäfen im Rahmen der Videoüberwachung eingesetzt wird.

Zwar verspricht der Einsatz von Algorithmen bessere und effizientere Entscheidungsfindungen – diese werden jedoch durch eine erschwerte öffentliche Kontrolle der zugrunde liegenden Prozesse erkauft. Zusätzlich können algorithmische Entscheidungsprozesse dazu beitragen, bereits bestehende soziale Ungleichheiten noch weiter zu verstärken. Daher wird die Regulierung von Algorithmen auf absehbare Zeit die Politik beschäftigen.

Ziel des Projektes ist eine Auswertung des schweizerischen Diskurses über die Verwendung von Algorithmen: Welche Akteure prägen die öffentliche Debatte und aus welchen Perspektiven werden Algorithmen politisch problematisiert? Die Resultate werden AlgorithmWatch Schweiz helfen, die zunehmende Verwendung von Algorithmen in unserem Alltag kritisch zu begleiten. Sie werden somit konkret dazu beitragen, der Öffentlichkeit die Auswirkungen algorithmischer Entscheidungsfindungen zu vergegenwärtigen.

Voraussetzungen:

Sie sind am Thema "Digitalisierung und Politik" interessiert, haben solide Grundkenntnisse in R und möchten Ihre Fertigkeiten in quantitativen Methoden (insbesondere Textanalyse) und Datenvisualisierung vertiefen. Französisch (mindestens passiv) ist keine Voraussetzung, aber ist von Vorteil.

Bewerbungsverfahren:
• Bewerbungsunterlagen: CV, bisherige Studienleistungen, Motivationsschreiben, eine Schreibprobe (z.B. BA-Arbeit oder Seminararbeit)
• Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 15. August 2021 per E-Mail an Prof. Gilardi (gilardi@ipz.uzh.ch)

Bewerbungsschluss ist der 15. August 2021.

Kursflyer (PDF, 105 KB)

Ergebnis

Capstone: Disabled in Politics

Dauer: 1. Mai 2021 bis 31. Dezember 2021

Leitung: Prof. Dr. Karsten Donnay

Auftraggeber: Kooperationsprojekt „Disabled in Politics“ der UZH, ZHAW und des Vereins Tatkraft.

Anrechenbarkeit: Je 1 MA Seminare (6 ECTS) im FS 2021 und HS 2021.

Projektbeschreibung:

Menschen mit Behinderungen sind in der Schweizer Politik auf vielfältige Weise benachteiligt, unter anderem sind sie in den politischen Parteien, den Parlamenten und in Regierungsfunktionen stark unterrepräsentiert. Das Kooperationsprojekt „Disabled in Politics“ der UZH, ZHAW und des Vereins Tatkraft hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, praktische Grundlagen zu erarbeiten und so aufzubereiten, dass politische Parteien und Be¬hörden Massnahmen ergreifen können, um Barrieren und Hindernisse beim Zugang zur Politik in der Schweiz schrittweise abzubauen.

Das Ziel des Capstone Projekts ist es die Arbeit von „Disabled in Politics“ mit einer Analyse des Status Quo wis¬senschaftlicher Arbeiten zur politischen Partizipation von Menschen mit Behinderung zu ergänzen und gezielt die Wahrnehmung von Politikern zu bestehenden Barrieren in der Schweiz zu beleuchten.

Lernziele: Projektmanagement, selbstständige Datenanalyse, Kooperation und Interaktion mit einem angewandten wissenschaftlichen Forschungsprojekt, Kenntnisse qualitativer (z.B. Leitfadeninterviews) und quantitativer (z.B. Visualisierung von Umfragedaten) Methoden und Aufbereitung wissenschaftlicher Daten und Erkenntnisse für eine breite Öffentlichkeit.

Voraussetzungen:

Sie haben grosses Interesse an politischer Repräsentation von Menschen mit Behinderung, arbeiten konzeptionell gerne zu Fragen von politischem Verhalten und Partizi¬pation und möchten Ihre Fertigkeiten in qualitativen und quantitativen Methoden vertiefen. Ausserdem verfügen Sie über soziale Kompetenz für den Umgang mit Grup¬penmitgliedern, Auftraggebern und Politikern, und sprechen und formulieren stilsicher in Englisch und Deutsch. Französisch (mindestens passiv) ist von Vorteil.

Bewerbungsverfahren:
• Bewerbungsunterlagen: CV, bisherige Studienleistungen, Motivationsschreiben, eine Schreibprobe (z.B. BA-Arbeit oder Seminararbeit)
• Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 20. Dezember per E-Mail an Prof. Karsten Donnay (donnay@ipz.uzh.ch)

Bewerbungsschluss ist der 20. Dezember 2020.

Kursflyer (PDF, 587 KB)

Ergebnis

Capstone: Der Einfluss der Wahlzettel-Gestaltung auf das Wahlverhalten

Dauer: 1. September 2020 bis 30. April 2021

Leitung: Prof. Dr. Oliver Strijbis

Auftraggeber: Staatskanzlei des Kantons St.Gallen

Anrechenbarkeit: Je 1 MA Seminare (6 ECTS) im HS 2020 und FS 2021.

Projektbeschreibung:

Die Möglichkeit, Kandidierende zu kummulieren und zu panaschieren ist eine wichtige Eigenheit des Schweizer Wahlrechts bei Proporzwahlen. Welchen Einfluss haben die Reihenfolge der Kandidierenden sowie die Angaben zu ihrer Person? Und was für einen Einfluss hat die Gestaltung der Wahlzettel auf das Kummulier- und Panaschierverhalten insgesamt? Diese Fragen sind nicht nur von grosser praktischer Bedeutung für die Parteien und die Kantone, sondern auch für die politikwissenschaftliche Forschung zur Wirkung von Wahlsystemen allgemein. Die Staatskanzlei des Kantons St.Gallen (vertreten durch Dr. Thomas De Rocchi) bietet die einmalige Möglichkeit, diese Fragen anhand von Originalwahlzetteln der Nationalratswahlen 2019 und Kantonsratswahlen 2020 zu untersuchen. Dies wird es den Studierenden erlauben, eine angewandte Forschungsarbeit nach höchsten wissenschaftlichen Standards durchzuführen. Ziel ist es ein wissenschaftlicher Bericht zuhanden der Staatskanzlei des Kantons St.Gallen zu erstellen und der Auftragsgeberin zu präsentieren.

Voraussetzungen:

- Interesse an Wahlverhalten
- Freude am Schreiben wissenschaftlicher Texte
- Gute Kenntnisse in quantitativen Methoden
- Gute Kenntnisse in der Datenanalyse

Bewerbungsverfahren:
• Bewerbungsunterlagen: CV, bisherige Studienleistungen, Motivationsschreiben, eine Schreibprobe (z.B. BA-Arbeit oder Seminararbeit)
• Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 31. Juli per E-Mail an Prof. Oliver Strijbis (strijbis@ipz.uzh.ch)

Bewerbungsschluss ist der 30. Mai 2020.

Kursflyer (PDF, 654 KB)

Ergebnis

Capstone: Jugend & Politik: Wie politisch informiert und interessiert sind Jugendliche im Kanton Zürich?

Dauer: 1. September 2020 bis 30. Mai 2021

Leitung: Prof. Dr. Lucas Leemann

Auftraggeber: Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich

Anrechenbarkeit: Je 1 MA Seminare (6 ECTS) im HS 2020 und FS 2021, Studienschwerpunkt DEIB oder Pol. Datenjournalismus.

Projektbeschreibung: Zur Zeit sehen wir grosses politisches Engagement von
Jugendlichen in der Klimabewegung - gleichzeitig ist die Stimm- und Wahlteilnahme von jungen Menschen immer noch unterdurchschnittlich. Die Frage, wie man Jugendliche und junge Erwachsene zu mehr politischer Partizipation bewegen kann wird in der Öffentlichkeit, aber auch in Politik und Verwaltung diskutiert. Die Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich möchte ein nuanciertes Bild der  Informiertheit, des Interesses und des politischen Engagements der Jugendlichen
im Kanton Zürich erhalten.

Voraussetzungen:

Das Team sollte in seiner Gesamtheit diese Fähigkeiten abdecken:
• Sie haben sich bereits ausgiebig mit Fragen zum Thema Jugend und Politik auseinandergesetzt.
• Sie sind vertraut mit Literatur zur politischen Partizipation.
• Sie haben Erfahrung in der Auswertung von Umfragedaten.
• Sie interessieren sich für Fragen der politischen Teilhabe und können Ihre Erfahrung hier einbringen.

Bewerbungsverfahren:
• Bewerbungsunterlagen: CV, bisherige Studienleistungen, Motivationsschreiben, eine Schreibprobe (z.B. BA-Arbeit oder Seminararbeit)
• Bitte senden Sie Ihre Bewerbung per E-Mail an Prof. Lucas Leemann (leemann@ipz.uzh.ch)

Bewerbungsschluss ist der 30. Mai 2020.

Kursbeschreibung (PDF, 304 KB)

Ergebnis

Capstone: Free Trade Agreements and their impact on CO2 emissions

Dauer: 1. March 2020 – 31. October 2020

Leitung: Dr. Paula Castro

Auftraggeber: foraus - Swiss Think Tank on Foreign Policy

Anrechenbarkeit: 2 MA seminars (12 ECTS) in Spring and Autumn Semester
2020, Track DDIB.

Projektbeschreibung: In the context of the global climate crisis, the importance of international free trade agreements is coming to the forefront of the debate. On the one hand, global trade in goods is suspected of massively increasing climate emissions and destroying resources and ecosystems. On the other hand, these FTAs could prove to be a sharp weapon to establish international environmental standards and thus induce states to protect the climate. Switzerland with its 32 Free Trade Agreements (FTAs) could use its negotiating power to closely link the current negotiations, for example with the MERCOSUR states, with an international climate protection offensive. In this context, the Swiss National Council has recently adopted a postulate that requests the development of a methodology to evaluate the impact of FTAs on sustainable development and environmental protection. To date, there is no systematic knowledge on these impacts.

Voraussetzungen:

Interest in environmental or climate politics. Good analytic skills and interest in working with quantitative data. Knowledge of data management methods and simple
regression methods. Experience with data visualization or text analysis is an  advantage.

Bewerbungsverfahren:

Please send your application (CV, previous study achievements, letter of motivation, as well as a writing sample (e.g. BA thesis)) by email to Dr. Paula Castro (castro@
pw.uzh.ch).
The deadline for applications is 26 January 2020.

Kursbeschreibung

Ergebnis

Capstone: Online-Wahrnehmung von Politikerinnen in der Schweiz

Dauer: 1. September 2019 bis 30. Juni 2020

Leitung: Prof. Dr. Fabrizio Gilardi, Theresa Gessler

Auftraggeber: Alliance F (Bund Schweizerischer Frauenorganisationen

Anrechenbarkeit: 2 MA-Seminare (12 ECTS) im HS 2019 und FS 2020.

Projektbeschreibung: Werden Politikerinnen online anders wahrgenommen als ihre
männlichen Kollegen? Bekommen Frauen mehr oder weniger Aufmerksamkeit als Männer? Wie unterscheidet sich die Art und Weise, wie Politikerinnen und Politiker online dargestellt werden? Das Projekt geht diesen Fragen nach mit einem Fokus auf Wikipedia und Google im Kontext der eidgenössischen Wahlen 2019. Die Resultate werden der Alliance F helfen, die politische Karriere von Frauen zu unterstützen. Sie werden somit einen konkreten Beitrag zur Gleichstellung von Frauen und Männer in der Politik leisten. Als Projektabschluss ist im Juni 2020 eine Medienkonferenz in Zusammenarbeit mit Alliance F vorgesehen.

Voraussetzungen:

• Interesse für das Thema «Frauen und Politik».
• Gute Grundkenntnisse in R.
• Interesse für quantitativen Methoden (Textanalyse) und Datenvisualisierung.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch (je nach Bedürfnissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer)

Bewerbungsverfahren:
• Bewerbungsunterlagen: CV, bisherige Studienleistungen, Motivationsschreiben, eine Schreibprobe (z.B. BA-Arbeit oder Seminararbeit)
• Bitte senden Sie Ihre Bewerbung per E-Mail an Fabrizio Gilardi (gilardi@ipz.uzh.ch)
• Fabrizio Gilardi (gilardi@ipz.uzh.ch) und Theresa Gessler (gessler@ipz.uzh.ch) stehen für allfällige Fragen gerne zur Verfügung.

Bewerbungsschluss ist der 31. August 2019.

Kursbeschreibung (PDF, 137 KB)

Ergebnis

Capstone: Schweizer Energiepolitik in Zeiten der Klimakrise

Dauer: 1. September 2019 bis 30. Juni 2020

Leitung: Prof. Dr. Daniel Kübler, MA Sonam Palmo Brunner

Auftraggeber: Schweizerischer Fachverband für Sonnenergie ‘Swissolar’, Zürich

Anrechenbarkeit: 2 MA Seminare (12 ECTS) im HS 2019 und FS 2020, Track
Schweizer Politik. Ein Capstone Course fordert einen intensiven Zeitaufwand
von ca. einem Tag pro Woche während der ganzen Laufzeit. Bitte seien Sie sich dessen bewusst. Mit der Anmeldung zum Capstone Course erhalten Sie die Möglichkeit zur Teilnahme an Workshops zu Projektmanagement, Teamwork und Präsentationen, um die nötigen Soft Skills zur Projektbearbeitung erlernen bzw. vertiefen zu können.

Kontext: Die aktuelle hitzige Debatte um einen nachhaltigen Klimaschutz ist auf das Engste verbunden mit der Energiepolitik. Die Energiestrategie 2050 der Schweiz zielt
auf die Senkung des Energieverbrauchs und Steigerung der Energieeffizienz, die Förderung erneuerbarer Energien, den Ausstieg aus der Kernenergie, sowie eine Anpassung der Stromnetze. Trotz der Dringlichkeit stösst die Umsetzung jedoch auch auf Widerstände.

Projektziel: Ziel des Projektes ist die Erstellung einer systematischen Übersicht über die Schweizer Energiepolitik der letzten Jahre, die Identifizierung der Akteure und ihrer Präferenzen sowie den politischen Dynamiken. Schliesslich sollen Zukunftsszenarien klimaverträglicher Energiepolitik entwickelt werden. Das Projekt untersucht deshalb nicht nur die relevanten Entscheidungsprozesse, sondern auch die Akteurskonstellationen und deren Einfluss.

Voraussetzungen: Sie interessieren sich für die Klima- und Energiepolitik und möchten Ihre Fertigkeiten in qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden vertiefen. Ausserdem arbeiten Sie gerne im Team an einem Projekt und verfügen über soziale Kompetenz für den Umgang mit Gruppenmitgliedern und Auftraggebern.

Sprache: Deutsch und/oder Englisch (je nach Bedürfnissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer)

Lernziele:

  • Selbstständiges Management eines Forschungsprojektes; Interaktion und Kommunikation mit der Auftraggeberin sowie weiteren energiepolitischen Akteuren aus den Bereichen Politik, Verwaltung, Interessenvertretung, etc.
  • Vertiefung der Kenntnisse zur Schweizer Klima- und Energiepolitik
  • Anwendung qualitativer (Inhaltsanalyse und Leitfadeninterviews) und quantitativer (Soziale Netzwerkanalyse) Methoden sowie der Policy-Forschung

Bewerbungsschluss:

Die Plätze in diesem Capstone-Kurs sind limitiert (4-5).
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung (CV, bisherige Studienleistungen,
Motivationsschreiben, sowie eine Schreibprobe (z.B. BA-Arbeit) per E-Mail an Frau Palmo Brunner (brunner@ipz.uzh.ch).

Bewerbungsschluss ist der 31. August 2019.

Kursbeschreibung (PDF, 556 KB)

Ergebnis

Capstone: Mediale Darstellung von Politikerinnen – wie wird über Frauen in der Politik berichtet?

Dauer: Mitte Februar 2019 – Ende Juni 2019

Leitung: Prof. Dr. Lucas Leemann

Auftraggeber: Datenjournalismus Tamedia

Anrechenbarkeit: 2 MA Seminare (12 ECTS) im FS19, Studienschwerpunkt DEIB

Projektbeschreibung: Das Ziel des Projektes ist es Artikel aus Schweizer Tageszeitungen der letzten Jahre dahingehend zu untersuchen, ob die Berichterstattung über weibliche Politiker anders ist als die Berichterstattung über männliche Politiker. Konkret stellen sich zwei spezifische Fragen. Unterscheidet
sich die Berichterstattung von Frauen und Männern vor und nach den Wahlen? Lassen sich diese Unterschiede durch andere Faktoren (Position in Partei und
Fraktion, ideologische Positionen, etc.) erklären oder handelt es sich hierbei um unerklärbare Unterschiede?

Voraussetzungen: Sie interessieren sich für die mediale Berichterstattung
von politischen Prozessen und interessieren sich für breitere gesellschaftliche Debatten. Sie haben Lust mit textanalytischen Modellen zu arbeiten, die sie schon kennen und/oder Sie haben die Bereitschaft sich in solche Methoden hineinzuarbeiten. Sie arbeiten gerne mit Daten und verfügen über eine solide methodische Ausbildung inkl. guter Kenntnise von R/RStudio.

Bewerbungsverfahren:
• Bewerbungsunterlagen: CV, bisherige Studienleistungen, Motivationsschreiben, eine Schreibprobe (z.B. BA-Arbeit oder Seminararbeit)
• Bitte senden Sie Ihre Bewerbung per E-Mail an Prof. Lucas Leemann (leemann@ipz.uzh.ch)

Bewerbungsschluss ist der 22. Dezember 2018.

Politische Stabilität und politische Risiken – Demokratieforschung in der Praxis

Duration: 17. September 2018 bis 1. Juni 2019

Leitung: Dr. Simon Bornschier

Client: Swiss Re

Anrechenbarkeit: Äquivalent für 2 MA-Seminare (12 ECTS), anrechenbar für den Track DDIB. Ein Capstone-Kurs erfordert einen sehr grossen Zeitaufwand von etwa einem Tag pro Woche während der gesamten Laufzeit. Sie verpflichten sich zudem zur Teilnahme an einem Seminar in Projektmanagement, wofür Sie weitere 6 ECTS-Punkte erhalten. Kontext und Projektziel Die vergleichende Demokratisierungs- und Autokratieforschung beschäftigt sich mit den Faktoren, welche die Stabilität autoritärer, hybrider und demokratischer Regime und erklärt Übergangsprozesse zwischen den verschiedenen Regimen. Neuere Literatur setzt den Fokus auf Konflikte zwischen Exekutive, Legislative und insbesondere der Judikative, die häufig eine Vorstufe zum Abgleiten in Richtung autoritärer Regierungsformen und ein Risiko für die Rechts- und Investitionssicherheit sind. Diese Forschungsansätze werden nur selten ausserhalb der Grundlagenforschung verwendet. In diesem Capstone-Kurs arbeiten wir mit einem Rückversicherer zusammen, also einem Unternehmen, das in Schwellenländern und Frontier-Märkten aktiv und daher besonders sensibel gegenüber politischen Risiken ist. In einer Kleingruppe entwickeln Sie Modelle, die politische Instabilität in der nicht-OECD Welt besser vorhersagen können als herkömmliche Methoden, die in der Praxis verwendet werden. Der Schwerpunkt der empirischen Analysen liegt auf grösseren Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa.
 

Voraussetzungen:

  • Interesse an Themen der Demokratie- und Autokratieforschung sowie deren praktische Anwendung
  • Gute analytische Fähigkeiten
  • Kenntnisse gängiger statistischer Regressionsverfahren

Sprache: Deutsch und/oder Englisch (je nach Bedürfnissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer)
 

Lernziele:

  • Kenntnis der wichtigsten Ansätze zur Demokratisierung und Anwendung auf ein konkretes Projekt
  • Fähigkeit, ein eigenes Forschungsvorhaben in einem Team umzusetzen
  • Qualifikation im Projektmanagement
  • Visualisierung und Kommunikation von Forschungsergebnissen für ein nicht-wissenschaftliches Publikum

Bewerbungsschluss:
Der Capstone-Kurs bietet Platz für 4-5 Teilnehmende. 
Schicken Sie eine schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf, Transcript und Motivationsschreiben, sowie eine Schreibprobe (z.B. BA-Arbeit) an Simon Bornschier (siborn@ipz.uzh.ch).


Bewerbungsschluss ist der 6. August 2018.

Capstone: Demokratisierung, Dezentralisierung und lokale Gouvernanz (DDLG)

Dauer: 1. September 2018 – 30. Juni 2019

Leitung: Prof. Dr. Daniel Kübler, MA Sonam Palmo Brunner

Auftraggeber: Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), Eidgenössisches Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA), Bern

Anrechenbarkeit: 2 MA Seminare (12 ECTS) im HS 2018 und FS 2019, Track
DDIB. 
Ein Capstone Course fordert einen intensiven Zeitaufwand von ca. einem Tag pro Woche während der ganzen Laufzeit. Bitte seien Sie sich dessen bewusst. Mit der Anmeldung zum Capstone Course verpflichten Sie sich ausserdem zur aktiven Teilnahme am Seminar Für Forschung und Praxis: Projektmanagement, Teamwork und Präsentationen in Anwendung, wo Sie die nötigen Soft Skills zur Projektbearbeitung erlernen bzw. vertiefen können. Dafür erhalten Sie weitere 6 ECTS-Punkte.

Kontext: Die DEZA ist in einer Vielzahl von Partnerländern mit Programmen im Bereich Demokratisierung, Dezentralisierung und Lokale Gouvernanz (DDLG) engagiert. Generell werden in der Entwicklungszusammenarbeit je länger je mehr ein resultatorientiertes Management von Programmen, sowie Evaluationen von deren Wirkungen gefordert. Für prozessorientierte Programme, wie sie im Bereich DDLG besonders häufig sind, stellen sich dabei besondere Herausforderungen.

Projektziel:

Ziel des Projekts ist die Prüfung und Überarbeitung eines Sets von Indikatoren für das Monitoring von Programmen im Bereich DDLG. Dazu werden in erster Linie
qualitative Forschungsmethoden eingesetzt. Quellen sind Sekundärliteratur, Dokumente sowie ggf. Interviews von Akteuren im Bereich DDLG. Die Resultate des
Projekts werden in einem schriftlichen Bericht festgehalten.

Voraussetzungen:
Sie haben ein ausgeprägtes Interesse für Entwicklungszusammenarbeit und haben sich idealerweise im Studium bereits mit den Themen Demokratisierung, Dezentralisierung und/oder Multi-Level Governance auseinandergesetzt. Ausserdem haben Sie gute analytische Fähigkeiten und formulieren stilsicher (Sprache:
Deutsch).

Lernziele:

  • Projektmanagement
  • Interaktion und Kommunikation mit der Auftraggberin
  • Substantive knowledge of human rights research
  • Kenntnisse über Programm-Monitoring sowie Entwicklungszusammenarbeit im Bereich DDLG
  • Analyse und Berichterstattung

Sprache: Deutsch

Bewerbung:

Die Plätze in diesem Capstone-Kurs sind limitiert (4-5). Bitte senden Sie Ihre Bewerbung (CV, bisherige Studienleistungen, Motivationsschreiben, sowie eine Schreibprobe [z.B. BA-Arbeit]) per Email an Frau Palmo Brunner (brunner@ipz.uzh.ch). Bewerbungsschluss ist der 8. Juli 2018.

Den Flyer des Capstone Course finden Sie hier (PDF, 633 KB).

Ergebnis

Capstone: Analyzing Human Trafficking

Dauer: February 19, 2018 through August 31, 2018 (Two-semester: Spring semester and Fall Semester 2018)

Leitung: Prof. Dr. Marco Steenbergen

Auftraggeber: International Organization for Migration, Geneva

Anrechenbarkeit: 2 MA-Seminars (12 ECTS) in the Fall semester 2018, Track DDIB

Kontext: In this capstone course, we will collaborate with the International Organization for Migration (IOM) in Geneva with the goal of analyzing data on human trafficking around the globe. Human trafficking is the trade of humans, with victims becoming forced laborers, being exploited sexually for commercial purposes, or being forced into marriage, for example. The practice constitutes a major violation of human rights and, by ILO estimates, generated $150 billion in profit worldwide in 2014. The IOM will give us access to their own database on human trafficking and exploitation. We will be working with the data to explore patterns and drivers of these human rights violations, using both qualitative and quantitative methods to analyze and interpret (text) materials.

Voraussetzungen:
A solid understanding of statistics and R, as well as interest in the topic of human rights and migration. Experience with data visualization or (quantitative) text analysis is an advantage.

The participation in the courseSeminar: Für Forschung und Praxis: Projektmanagement, Teamwork und Präsentationen in Anwendung’ is compulsory.

Sprache: English

Lernziele:

  • Project management
  • Interaction and communication with the project partner
  • Substantive knowledge of human rights research
  • Data analysis and visualization skills
  • Storytelling

Capstone: Analyzing human rights violations in Kenya

Dauer: September 2017 bis Mai 2018

Leitung: Prof. Anita R. Gohdes

Auftraggeber: Amnesty International, Nairobi, Kenia

Anrechenbarkeit: 2 MA-Seminare (12 ECTS) im Frühlingssemester, Track DDIB

Kontext: This capstone course will work in collaboration with Amnesty International’s Nairobi office to analyze data on extra-judicial executions and enforced disappearances by security agencies in Kenya.
Under the supervision of Prof. Anita Gohdes, students are expected to develop their own project management, research the political and social context within which these extra-judicial executions and enforced disappearances are occurring, and critically analyze the patterns and dynamics of data collected by Amnesty International and other non- government and international organizations on these incidences of violence. The project will also involve mapping and visualizing the students’ findings.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Statistik und R, Interesse am Thema Menschenrechte

Sprache: Englisch

Lernziele

  • Project management
  • Interaction and communication with project partner
  • Substantial knowledge of empirical human rights research
  • Data analysis skills
  • Visualization skills

Capstone: Mapping globaler Fluchtbewegungen

Dauer: September 2016 bis Februar 2017

Leitung: Prof. Dr. Fabrizio Gilardi

Auftraggeber: Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA)

Anrechenbarkeit: 2 MA-Seminare (12 ECTS), Track DDIB und Datenjournalismus

Kontext: Flucht und der Anstieg von Asylanträgen in Europa ist kein neues Phänomen, sondern ist in der neuern Geschichte in unterschiedlichen Situationen vorgekommen. Anhand dieser historischen Gegebenheiten können Anhaltspunkte für die heutige Verteilung und Planung humanitärer Hilfe und ihren Einfluss auf die Fluchtbewegungen untersucht werden.

Projektziel: Auswertung bestehender Datensätze zu Fluchtbewegungen. Mapping von Flüchtlingsströmen weltweit über die letzten 30 Jahre für möglichst viele Länder (Excel-Tabelle) und mögliche Einflussfaktoren, die in einer interaktiven Karte dargestellt werden sollen.

Vorläufige Forschungsfragen:

  • Wie sehen die Flüchtlingsströme und Fluchtbewegungen der letzten 30 Jahre weltweit aus?
  • Welche Faktoren könnten als Treiber oder Bremse eine Rolle spielen?
  • Haben sich die Bewegungen verändert und, wenn ja, warum?

Klicken Sie hier um das Resultat des Kurses in Form einer interaktiven Website anzusehen.

Capstone: Zusammenspiel von humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit

Dauer: Mai bis Oktober 2016

Leitung: Prof. Dr. Katharina Michaelowa

Anrechenbarkeit: 2 MA-Seminare (12 ECTS), Track DDIB

Kontext: Die Grenze zwischen humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit verschwimmt immer mehr. Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll zu analysieren wie eine Verzahnung der beiden Bereich gelingen kann. bzw. wie sich Nothilfelogik und Entwicklungslogik verbinden lassen.

Projektziel: Analyse der Möglichkeiten einer Verbindung humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit

Forschungsfragen:

  • Welche Kooperationsformen von Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe  und daraus folgende institutionelle Anpassungen lassen sich identifizieren?
  • Wie wirken sich diese Kooperationen auf die die konkrete Arbeit in bestimmten Fällen aus?