Forschung im Bereich der Politik des zeitgenössischen China befasst sich mit den politischen Institutionen, Regierungspraktiken und gesellschaftlichen Dynamiken, die Chinas Innenpolitik sowie seine Interaktionen mit dem globalen System prägen. Ziel dieses Forschungsbereichs ist es, zu verstehen, wie politische Autorität im gegenwärtigen China ausgeübt, infrage gestellt und verändert wird und wie Chinas innenpolitische Dynamiken globale Governance-Strukturen, Entwicklungsprozesse und sicherheitspolitische Ergebnisse beeinflussen.

Ein zentraler Schwerpunkt dieses Forschungsbereichs liegt auf dem Zusammenspiel von staatlicher Macht und sozialen Konflikten innerhalb Chinas sowie auf der politischen Ökonomie von Chinas internationalem Engagement. Die Forschung befasst sich mit Fragen autoritärer Regierungsführung, ethnischer Politik, Energie- und Umweltgovernance sowie mit Chinas wachsender Rolle im Globalen Süden. Empirisch legt dieser Forschungsbereich großen Wert auf systematische Analysen unter Verwendung quantitativer und qualitativer Methoden und greift dabei auf eigens erhobene Datensätze, Archivquellen, Umfragen, Text-as-Data-Ansätze sowie feldbasierte Forschung zurück.

Die Forschung in diesem Bereich trägt zudem zu breiteren vergleichenden und theoretischen Debatten in der Politikwissenschaft bei, insbesondere zu autoritärer Politik, Konfliktforschung, internationaler politischer Ökonomie und globaler Governance.

Forschungsfragen in diesem Bereich umfassen unter anderem: