Lehre und Betreuung

In der Lehre greifen wir diese Themen auf und verbinden sie mit einer forschungsnahen, empirisch-analytischen Ausbildung. Lehrveranstaltungen zu globaler Governance, politischer Ungleichheit und Politik im Globalen Süden führen Studierende in zentrale theoretische Debatten und empirische Befunde ein, von postkolonialen und normativen Perspektiven über internationale politische Ökonomie bis hin zu aktuellen Arbeiten zu Migration, Klimaungleichheit und politischer Repräsentation. Dabei ist es ein besonderes Anliegen, ein breites und diverses Spektrum an Autorinnen und Autoren und Stimmen zu Wort kommen zu lassen, insbesondere aus dem Globalen Süden, um unterschiedliche Perspektiven auf globale Ungleichheiten sichtbar zu machen. Zugleich werden diese Perspektiven systematisch auf einer gemeinsamen empirisch-analytischen Grundlage diskutiert: Studierende erwerben Kompetenzen im Umgang mit Daten zu globalen Ungleichheiten, mit Netzwerk- und Indikatorenanalysen sowie mit qualitativen Fallstudien. In projektorientierten Formaten entwickeln sie eigene kleine Forschungsarbeiten die später zu BA und MA Arbeiten ausgebaut werden können, in denen sie globale Macht- und Ungleichheitsstrukturen empirisch untersuchen und kritisch reflektieren.